“Mutter Concordia“ der flade geehrt

Dienstag, 10. Januar 2017

Neujahrseinläuten mit 230 Mitarbeitenden des Katholischer Konfessionsteils

"Mutter Concordia" der flade geehrt

Erstmals lud der Administrationsrat alle Mitarbeitenden, die auf der Lohnliste des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St.Gallen stehen, zur "Jahreseinläute" ein. "230 Personen mit unterschiedlichen Aufgaben im Bistum oder in der staatskirchlichen Körperschaft, aber für eine gemeinsame Sache: die katholische Kirche", betonte Administrationsratspräsident Martin Gehrer in seiner Ansprache.

Martin Gehrer hiess im Pfalzkeller Bischof Markus Büchel und alle Mitarbeitenden im Bischöflichen Ordinariates willkommen, den Administrationsrat und die Mitarbeitenden der Administration, die Teams von Stiftsbibliothek, Stiftsarchiv, der diözesanen Kirchenmusikschule, der religionspädagogischen Medienstelle, der verschiedenen diözesanen Fachstellen, alle Lehrerinnen und Lehrer der flade-Schulhäuser, der Schulsekretariate, die Hauswarte, die Seelsorgenden und Sakristane der Kathedrale oder die Männer des Forstbetriebes. Die Band "flade wind" begleitete musikalisch durch den Neujahrsanlass. Zu Beginn wurde das Läuten der Domglocken als "Neujahrseinlüte" in den Pfalzkeller übertragen.

Neuer Anlass
"Der Anlass ist neu in der Agenda", sagte der Administrationsratspräsident zu Beginn seiner Rede. Ein Hauptziel sei, einander besser kennenzulernen. Martin Gehrer blickte zurück auf ein ereignisreiches Jahr. Speziell erwähnte er den Abschluss der Verhandlungen mit der Stadt St.Gallen über die Zukunft der flade, die ab 2019 eine vollwertige Schule auf dem Platz St.Gallen mit allen Rechten und Pflichten ist. "Ein erfolgreicher Vertragsabschluss hat viele Väter, im Fall der flade hat er aber vor allem eine Mutter: Administrationsrätin Margrit Stadler", betonte der Administrationsratspräsident. Sie habe sich enorm engagiert, viel Arbeit, gute Argumente und taktisches Verhandlungsgeschick seien nötig gewesen. "Als manche schon nicht mehr an einen Abschluss glaubten, trieb Margrit Stadler das Ganze unverdrossen weiter", lobte Martin Gehrer seine Kollegin. Er verlieh ihr schmunzelnd den Ehrentitel der "Mutter Concordia der flade" und lobte nochmals ihre Meisterleistung in Verhandlungsgeschick und Taktik. Gleichzeitig dankte er den Lehrkräften, die auch in unsicheren Zeiten der flade treu geblieben waren und schon längst die Vorbereitungen auf die Zukunft in Angriff genommen haben.

Verschiedene Meilensteine
Martin Gehrer erwähnte weitere Meilensteine im Vergangenen Jahr. Die Stiftsbibliothek hatte noch nie so viele Eintritte zu verzeichnen, die Kathedrale ist geputzt und neu beleuchtet, die Orgel revidiert. Trotz schwieriger Börsenlage wurde der Deckungsgrad der Pensionskasse erhöht. Mit der Imagekampagne haben Ordinariat und Administration gezeigt, was bei guter Zusammenarbeit wachsen und gedeihen kann. Der Administrationsrat dankte zudem verschiedenen Dienstjubilaren und Mitarbeitenden, die im Laufe dieses Jahres in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Aus- und Rückblick
"Trotz aller Planung und einer gehörigen Portion Gottvertrauen wird uns das neue Jahr auch Unerwartetes bringen, lassen wir uns überraschen", sagte Martin Gehrer zum Schluss. Und mit einem letzten Blick zurück betonte er: "Es muss ja nicht immer so turbulent zugehen wie am 21. Juni 2016, beim Brand des Beichtstuhles in der Kathedrale". Bevor er zum Apéro überleitete, gab der Administrationsratspräsident noch einen humorvollen kleinen Einblick in seinen wichtigsten "Nebenjob" als einer der bekanntesten St.Galler Schnitzelbänkler. Mehr als diese Kostprobe wird aber nicht verraten:

"Und wa isch süsch no so passiert?
De Dom isch wieder renoviert.
Und fascht het döt en Delinquent,
de Bischof Biichtstuel abebrennt.
Am Markus hend schon d’Ohre gwagglet,
sin Bischofssitz seg abegfagglet.
Wa da echt för en Usgang nähmti,
wenn keine meh go biichte chämti?
Da frogt er sich, ich cha’s verstoh.
So wiit isch’s denn zum Glück nöd cho,
wil d’Füürwehr voll die Chance nützt
und Wywasser i de Biichtstuel sprützt.
Jetzt chömmer wieder, simmer froh,
zum Bischof döt go biichte go."

"Mutter Concordia" der flade
Margrit Stadler

 
Administrationsratspräsident Martin Gehrer
 
Verwaltungsdirektor Thomas Franck
 
 
 
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