Hunger nach verheerender Dürre

Mittwoch, 15. März 2017

Katholischer Konfessionsteil Kanton St.Gallen: Soforthilfe für den Osten Afrikas

Hunger nach verheerender Dürre

Der Osten Afrikas leidet unter den Folgen einer katastrophalen Dürre. Laut Vereinten Nationen fehlen 20 Millionen Menschen die nötigen Nahrungsmittel. Die Ernte ist fast ausgeblieben, viele Tiere sind wegen Futtermangel verendet. Der Administrationsrat hat der Caritas Schweiz 10'000 Franken Soforthilfe für die Opfer der Hungerkatastrophe zur Verfügung gestellt.

Caritas Schweiz leistet in Nord- und Ostäthiopien seit dem Beginn der Dürrekrise letzten Herbst Nothilfe. Mangelernährte Kinder bekommen in der Schule ergänzende Mahlzeiten. Bauern und Viehhirten erhalten dringend benötigtes Saatgut und Tierfutter. Zudem wird die Versorgung mit sauberem Trinkwasser gewährleistet, zum einen durch Wasseraufbereitungsmittel, zum andern durch die Instandstellung von beschädigten Wassersystemen. Dazu gehört auch die Aufklärung der Bevölkerung über den richtigen Umgang mit Wasser und Hygiene. Zusätzlich wird die Caritas betroffenen Dorfgemeinschaften Pflugochsen abgeben, damit sie ihre Felder für die Aussaat vorbereiten können.

Der Katholische Konfessionsteil setzt jährlich rund 1,1 Millionen Franken für Entwicklungs- und Nothilfe ein. Zuständig für die Verteilung der Gelder ist der Administrationsrat, der «Regierungsrat» der Katholiken im Kanton St.Gallen. (thf.)

Caritas Schweiz dankt für Spenden auf Konto 60-7000-4, Vermerk "Dürre Ostafrika".

druckenzum Seitenanfangzurück